Montag, 31. Dezember 2012

Letzter Tag im Jahr 2012

In ein paar Stunden ist das Jahr zu Ende. Wenn wir das vergangene Jahr Revue passieren lassen, so hatten wir eine wunderbare Zeit. Natürlich gab es manche Auf und Abs, aber die haben wir gut gemeistert, sie liegen hinter uns.
Leider müssen wir auch ein paar Todesfälle betrauern. Unsere Gedanken sind heute am Ende des Jahres bei diesen Familien. Freud und Leid liegen wie immer dicht beisammen, so sind auch während unserer Abwesenheit Babys geboren worden. Wir wünschen diesen jungen Familien alles Gute.

Wir sind immer noch glücklich über unsere Entscheidung, diese Reise zu machen. Immer noch ist es keine Selbstverständlichkeit für uns und wir zwicken uns am Morgen um festzustellen dass es tatsächlich wahr ist. Wir sind dankbar für diese Zeit, die wir gemeinsam erleben dürfen.

Helga und Reinhard haben uns diesen Spruch geschickt, den wir uns als Leitfaden für das kommende Jahr nehmen wollen:


"Glück ist, einen Tag nach dem anderen zu leben - nur das Heute zählt. Die Vergangenheit ist eine Rechnung, die beglichen ist und die Zukunft - nun, die Zukunft fängt erst morgen an."  (Aus: Die Rose von Jericho).

Wir wünschen euch allen ein gesundes und friedliches Neues Jahr 2013!


Sonntag, 30. Dezember 2012

Lazy Sunday

Viel stand heute nicht auf dem Plan für uns. Wir wollten zunächst einmal sehen, wie wir Kontakt zu der Telefongesellschaft VERIZON bekommen. Das war ein Satz mit X - war wohl nix. Manchmal mussten wir fast lachen, denn uns kamen die Slapsticks mit den sprachgesteuerten Verbindungen der Telefongesellschaften in den Kopf. Wenn es nur nicht so ernst wäre. Nachdem wir zum 7. Mal in den Loop gekommen sind, wieviel wir noch auf unserem Konto haben, gaben wir auf. In der kommenden Woche fahren wir zu einer VERIZON Niederlassung und klären die Angelegenheit vor Ort.

Anschließend haben wir uns die Spielregeln für Mexican Train angesehen und eine Runde gespielt. Das war ganz nett, aber mit mehr Personen macht das noch größeren Spaß.

Samstag, 29. Dezember 2012

Flohmarktbesuch

Mit Dave, Laurie, Anne und Don ging es heute nach Melbourne / Florida zum Flohmarkt. Alles ist überdacht, was auch gut so war, denn ab und zu gingen richtig kräftige Schauer nieder. Dieser Flohmarkt ist riesig! Wir vereinbarten uns nach 2 1/2 Stunden wieder zu treffen, aber wir hatten noch nicht alles geschafft und so gab es eine weitere Stunde Zuschlag.
Es gab alles, von Werkzeug, über Klamotten, Hundewelpen, Obst, Gemüse, Schnickschnack, Antiquitäten - unglaublich. Dave entdeckte für uns das Dominospiel Spiel Mexican Train und schenkte es uns. Toll nun haben wir es an Bord und können es zukünftig mit anderen Seglern spielen.



In Brunswick hatte ich mir schon einen wunderschönen Damenkopf gekauft - angeblich wäre er Grace Kelly nachempfunden. In Melbourne fand ich nun einen zweiten, dem ich nicht widerstehen konnte. Wer ist die schönste im ganzen Land?

Als wir uns dann trafen, waren wir alle geschafft und hungrig. Dave machte den Vorschlag in ein Seafood Restaurant zu gehen, das er kennt und das sehr gut wäre. Da er schon an Weihnachten ein gutes Lokal vorgeschlagen hatte, folgten wir gerne seiner Empfehlung und es war vorzüglich. Der Fisch war frisch, toll zubereitet und Manfred konnte sich nach langer Abstinenz mal wieder einen Maine-Lobster einverleiben.






Freitag, 28. Dezember 2012

Herausforderung der besonderen Art

Heute hatten wir eine Herausforderung der besonderen Art. Wir mussten zu der Telefongesellschaft VERIZON, um unseren Mobil- und Wifivertrag für die kommenden Monate stilllegen zu lassen. Das war überhaupt nicht so einfach. Don und Anne brachten uns zu einer Niederlassung und dann ging es los. Der Sachbearbeiter kam bis zu dem Punkt, an dem die Social Security Nummer gefragt wurde und dann war Ende der Fahnenstange. Inzwischen fand er jedoch heraus, dass uns ein Vertrag verkauft wurde, den es eigentlich nicht gibt. Entweder wir gäbe es einen Vertrag für das Wifi, dann hätten wir  allerdings das Gerät nicht bezahlen müssen - oder wir haben wie in unserem Fall das Gerät gekauft und dann hätten wir einfach nur die Einheiten zu bezahlen, ohne ein Deposit zu hinterlegen.
Unser Besuch in der Niederlassung ging auf jeden Fall aus wie das Hornberger Schießen. Wir müssen nun zuerst den Kundenservice anrufen, dann können wir den Vertrag kündigen. Wir machen noch einen letzten Versuch, eine Aussetzung auf unbestimmte Zeit zu erreichen, nachdem wir uns schriftlich beim "Customer Service" beschwert haben. Also liegen vor uns noch ziemlich anstrengende Verhandlungstage.

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Rouladen mit Serviettenklos und Rotkohl

Heute endlich haben wir die Einladung wahr gemacht. Anne, Don, Dave und Laurie kamen zum Essen. Da musste es was richtig deutsches geben. Manfred hatte sich für Rouladen mit Serviettenklos und Rotkohl entschieden. Das können wir gut vorbereiten, so dass wir auch Zeit für unsere Gäste haben.

Wir haben schon oft festgestellt, dass die Amerikaner deutsches Essen sehr gerne mögen und mit unserer Menüwahl haben wir ins schwarze getroffen. Alle waren ganz begeistert von unserm Essen. Alles wurde verputzt, für den "Chef" Manfred ist dies das schönste Lob.



Mittwoch, 26. Dezember 2012

Hier kehrt wieder Alltag ein!

Gestern war übrigens der erste Tag, an dem die Geschäfte den ganzen Tag geschlossen waren. Selbst viele Restaurants waren zu. Das war fast gespenstig. Heute geht allerdings der Einkaufswahnsinn weiter. Die Geschäfte locken mit Sonderangeboten und nach einem Tag Shoppingabstinenz drängt es die Verbraucher wieder in die Läden.
Falls ihr euch noch einmal so richtige Weihnachtsdekoration sehen wollt, dann klickt hier.

Dienstag, 25. Dezember 2012

1. Weihnachtsfeiertag

video
Die Potluck Party gestern Abend war ein voller Erfolg. Mit so vielen Leuten hatten wir wirklich nicht gerechnet. Es war gut, dass Don und Anne vorgeschlagen haben,  diese Feier im großen Kreis  zu machen. Es sind hier wirklich viele Alleinstehende, die sicherlich an dem Abend sehr einsam gewesen wären. Das Buffet war in Null Komma Nichts verputzt. Wir hoffen, dass alle satt geworden sind. Es war ein schöner Abend mit Musik, netten Geschichten und Anekdoten.

Den Tag heute haben wir wohl wie die meisten Amerikaner verbracht. Nachdem am Morgen die Socken mit den Geschenken verteilt waren, gingen die meisten ins Kino und anschließend essen. Zu sechst ging es in den Film "Lincoln", in dem Stephen Spielberg Regie geführt hat. Für uns war es eine kleine Nachhilfe in punkto amerikanischer Geschichte. Die meisten Orte, an denen dieser Film spielte, hatten wir bereits besucht und deshalb auch schon viel gewusst. Der Film ist wirklich gut gemacht, mit hervorragenden Schauspielern. Trotz seiner Länge 2,5 Stunden, war er sehr fesselnd und kurzweilig. Unser Urteil: sehr empfehlenswert!

Montag, 24. Dezember 2012

Heiligabend

So richtig scheinen die Temperaturen in Deutschland nicht zum Heiligen Abend zu passen. So habt ihr zu Hause in Deutschland ähnliche Temperaturen wie wir.
In USA wird das Weihnachtsfest eher lustig und laut gefeiert. Morgen werden wir von unserer Weihnachtsparty berichten. Wir sind schon ganz gespannt und neugierig.

Wir wünschen euch allen, auch denen die fern der Heimat sind, ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest im Kreise von Familie und Freunden!


Sonntag, 23. Dezember 2012

Weihnachtsshopping

In USA kann man rund um die Uhr einkaufen gehen, also auch heute am Sonntag vor heilig Abend. Mit Don und Anne sind wir in die Mall nach Vero Beach gefahren, um die letzten Besorgungen zu machen. Es war für Manfred und mich der reinste Horror es grenzte fast an Folter. Aus jedem Geschäft kam irgendeine Weihnachtsmusik, aber ziemlich laut. In der Mitte der Mall traf sich dann das ganze zu einem wirklich fürchterlichen, ohrenmalträtierenden Lärm. Am liebsten hätten wir geschrieen: "Wir sind Deutsche, holt uns hier raus!". Aber es half nichts, wir mussten durch. Nach quälenden 2 Stunden konnten wir die Mall verlassen. Nun mussten nur noch ein paar Lebensmittel eingekauft werden. Als wir auf unserer Balimara ankamen, waren wir geschafft, als ob wir einen Marathonlauf hinter uns hätten.
Den Abend verbrachten wir bei einem Gläschen Wein lesend, ohne irgendwelche Geräusche!

Samstag, 22. Dezember 2012

Große Freude - Stollen in Fort Pierce entdeckt!

Mit Karin und Carol ging es heute zum Bauernmarkt. Schon beim letzten Besuch fanden wir Angebot und Qualität super gut. Inzwischen kenne ich mich schon aus und steuerte gleich meine Lieblingstände an. So bekam ich Lorbeerblätter, offenen grünen Tee, handgemachten Mozzarella, Obst, Gemüse und zu guter letzt der tolle Brotstand mit Baguette, Croissants etc. Dort fragte ich nach, wo denn das Hauptgeschäft sei. Es ist gleich um die Ecke. Das mussten wir natürlich sofort auskundschaften und tatsächlich, es gibt einen Laden, in dem täglich frische Backwaren verkauft werden. Auch ein paar Tische gibt es, wo man die Köstlichkeiten direkt vor Ort mit einer Tasse Kaffee verspeisen kann. Also können wir nun jeden Tag (so lange wir hier sind) köstliches Brot genießen. Und, was sahen meine Augen auf dem Tresen: richtig guten hausgemachten  Stollen. Den habe ich sofort gekauft. Am 24.12. gibt es eine Potluck Party zu der alle Segler, natürlich auch Motorbootfahrer, kommen. Es wird international und wir dachten uns, so ein kleiner süßer Gruß aus Deutschland kommt da bestimmt gut an.


Freitag, 21. Dezember 2012

Aufräumen

Heute ließen wir es langsam angehen. Mit unseren Müttern haben wir telefoniert und danach noch mit Gretel und Linda geskypt. Es war schön, Gretel nach so langer Zeit mal wieder zu sehen. Skypen macht einfach viel mehr Spass als telefonieren. Auch Linda hatte wieder ihren Spass mit uns. Sie schien nur recht müde zu sein. In der Werkstatt gab es ein tolles Brunchbuffet und noch Geschenke. Trotzdem war es schön, sie "life" zu erleben.
In unserer Vorpiek sieht es nach kürzester Zeit aus, wie Kraut und Rüben. So sehr wir uns auch bemühen, die geschaffene Ordnung einzuhalten, es funktioniert nicht. Irgendwann aber ist das Chaos dann wieder so groß, dass wir tabula rasa machen müssen. Heute war es mal wieder soweit. Wir haben geräumt, sortiert und weggeworfen. Wäre heute der Weltuntergang gewesen, dann hätte er uns zumindest mit sauberer, aufgeräumter Vorpiek erwischt.
Nach so viel Arbeit hatten wir uns etwas Gutes verdient. Die ganze Zeit schlichen wir schon um den Dresdner Stollen herum. Heute war er fällig. Wir machten uns eine Tasse Kaffee und aßen ein Stück davon. Da die Temperaturen nur um die 18°C sind hat er ganz prima geschmeckt.

Wir hatten bereits eine Reihe verschiedener
Briefkastenmotive gezeigt,
der ist uns heute aufgefallen.

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Rattenbesuch 2. Teil

Waren wir glücklich, als das kleine Nagetier endlich das Weite gesucht hatte. Meine Freundin Gretel schrieb uns jedoch, dass die Ratte evtl. den Weg markiert hätte, also waren wir wachsam. Am Abend saßen wir mit unseren Freuden am Steg als ich plötzlich das Tier auf dem Steg rennen sah, direkt auf unser Boot zu. Wir schlossen schnell sämtliche Luken und scheuchten es auf dem Deck. Schwuppdiwupp war es unter unserem Beiboot. So setzte Manfred die bewährte Wasserwaffe ein. Danach sahen wir unseren ungeliebten Gast nicht mehr. Aber da die Luke offen war, wussten wir nicht, ob  diese als Fluchtweg diente und nun das Tier doch wieder im Boot war. Also stellten wir diese Nacht zwei Fallen mit Käse und Peanutbutter auf. Nun heißt es abwarten. Bis jetzt haben wir keine Hinweise mehr auf den Nager gefunden, auch die Fallen blieben bisher leer. Das lässt uns fürs erste hoffen.

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Ungebetener Besuch

Gestern haben wir schon Rattenkot gefunden, aber das führten wir auf die beschädigte Verpackung unseres "Marathonpaketes" zurück. Dann in der Nacht bin ich durch "raschelnde" Geräusche wach geworden, natürlich habe ich beim nachsehen mit Licht nichts mehr gesehen.
Erst heute früh, beim Kaffee trinken schaute mir die Besucherin aus der Ecke bei den Schuhen in die Augen. Die neue Kamera war schnell aufgebaut und über die iPad Fernsteuerung bedient. Eigentlich wollte ich ein schöneres Ereignis als ersten kleinen Clip hier einstellen, aber man sieht für was so eine Technik alles gut ist:
video

Nach diesem Auftritt konnten wir den Gast verscheuchen, obwohl sie sich an Deck auch erst versucht hat zu verstecken, aber Wasser aus dem Schlauch hat sie dann doch zur Flucht getrieben. Um weitere Besuche, denn sie hat ja jetzt Ortskenntnisse und kann sich leichter orientieren, zu vermeiden bzw schnellstmöglich zu beenden haben wir uns zwei Fallen zugelegt die wir die nächsten Nächte präparieren und aufstellen werden. Wir haben den Tipp bekommen, mit Erdnussbutter fängt man sie besonders schnell.

(Für iPad ist diese Version nicht verfügbar - hier der Link zu YouTube)

Dienstag, 18. Dezember 2012

Der Skipper ist beschäftigt!

Stundenlang ist Manfred mit der Inbetriebnahme der neuen Unterwasserkamera von GoPro beschäftigt. Nun scheint aber alles soweit zu klappen. Zumindest sind die Bilder von der Kamera über Wifi auf dem IPAD zu sehen. Aber noch ist nicht alles stimmig. Die gemachten Bilder schneiden entweder oben oder unten was ab. Also muss noch ein externes Display her, damit man sieht, was aufgenommen wird. Ja, so kommt eines zum anderen aber es ist einfach ein schönes Spielzeug.
Sobald wir ein vorzeigbares Ergebnis haben, werden wir es veröffentlichen.

Montag, 17. Dezember 2012

Beauty Day

Für Annie und mich war heute ein ganz besonderer Tag. Wir hatten ein Rundum- Paket im Schönheitssalon gebucht Gesichtsbehandlung, Maniküre und Pediküre. Es war ein herrlicher Tag, nur wir Frauen unterwegs. Ein schönes Mittagessen ein wenig Bummeln im Einkaufszentrum, anschließend die Behandlung und dann ging es wieder ganz entspannt und natürlich wunderschön nach Hause. Kommentar von Manfred: "Ist was bei der Kosmetik schief gelaufen, weil ihr erst im Dunkeln nach Hause kommt?"

Manfred hatte Don zum Mittagessen eingeladen. Er kochte Zürcher Gschnetzeltes mit Spätzle, okay nicht ganz stilecht, aber trotzdem sehr lecker. Beide hatten ebenso  einen vergnüglichen Nachmittag wie wir.

Sonntag, 16. Dezember 2012

Champagner Brunch bei Mangrove Mattie's

Sonntags soll man sich ja bekanntlich ausruhen und genau das haben wir gemacht. Dieser Tag wurde gebührend mit einem schönen Champagner Brunch bei Mangrove Mattie's gefeiert. Alles hat gestimmt, vom wirklich abwechslungsreichen Buffet, über die frischen Meeresfrüchte, die Bedienung. Der Besitzer ist ein Italiener. Sogar einen guten Espresso haben wir bekommen. Es war richtig schön und wir werden das bestimmt noch mal wiederholen, bevor wir abreisen.
Manfred durfte heute schon mit seinem Weihnachtsgeschenk: einer winzig kleinen Kamera, die auch ein Unterwassergehäuse hat, spielen. Dabei hat er dieses kleine Video gedreht. Auf diese Weise könnt ihr einen Eindruck von unserm Liegeplatz bekommen.

video

Samstag, 15. Dezember 2012

Palm Beach

Heute endlich haben wir es geschafft nach Palm Beach zu fahren. Das hatten wir schon längere Zeit vor. Je näher wir Palm Beach kamen, desto schicker und größer wurden die Autos. Wir sahen ganz viele deutsche Nobelkarossen und fuhren an prächtigen Wohnanlagen vorbei. Ja, hier ist viel Geld zu Hause. In der Worth Avenue findet man an Geschäften von Tiffany über Chanel alles was Rang und Namen hat.
Unser Ziel jedoch war das Flagler Museum. Es war ursprünglich das Wohnhaus der Familie Flagler, ähnlich den Anwesen, die wir in Newport  gesehen haben. Herr Flagler machte sein Geld in Eisenbahnen, Hotels und Erdöl. Er wollte einen Gegenpol zu Newport schaffen, sah aber auch das Potential von Florida. Dieses Haus war ein Hochzeitsgeschenk für seine dritte Ehefrau Mary Lily Kenan.
Auf Reisen fuhren die Flaglers in ihrem privaten Eisenbahnwaggon. Diesen Eisenbahnwaggon kann man in einem Pavillon bewundern. Dort ist auch das Bistro untergebracht, wo wir zum Abschluss unseres Besuchs eine richtig englische Tea Time mit verschiedenen Sandwiches und Scones genossen haben.
























Überall in USA sind die Flaggen wegen des Massakers in Newtown auf Halbmast. Die Diskussion um die Waffengesetze in USA sind wieder neu entflammt und werden sicherlich wie bisher immer wieder bald im Sande verlaufen. Auf unserem Weg nach Palm Beach kamen wir an drei großen Waffengeschäften vorbei. Für uns absolut unverständlich, waren die Parkplätze dort zum Brechen voll. Obwohl inzwischen mehr Kinder aufgrund solcher Massaker ums Leben gekommen sind als Soldaten während des Vietnamkriegs ist der Besitz von Waffen weiterhin außerhalb jeglicher Diskussion.


Freitag, 14. Dezember 2012

Weihnachten unter Palmen

Mit dem Mietwagen fahren wir ein paar Geschäfte ab, um noch ein paar Weihnachtsbesorgungen zu machen. Von einem Segler haben wir gestern erfahren, dass es in Stuart einen "Fresh Market" gibt, der auch deutsche Spezialitäten führt. Das ließen wir uns nicht zweimal sagen und tatsächlich, wir waren erfolgreich. Schließlich wollen wir unseren amerikanischen Segelfreunden, Dresdner Stollen, Schokolade und Lebkuchen anbieten. 
Alle Zeichen stehen auf Weihnachten. Auch hier im warmen Florida darf der Weihnachtsbaum nicht fehlen. Übrigens war das der erste Peugeot, den wir hier in USA gesehen haben.
Bei Target waren diese Nussknacker aufgebaut. So eine riesige Auswahl haben wir bisher noch nicht gesehen. Ja, es weihnachtet sehr. Auch hier in USA arten die Weihnachtseinkäufe zu richtigem Stress aus. Wir versuchen uns, von den Konsumtempeln bis Weihnachten fern zu halten. Hoffentlich gelingt uns das.



Unser Rosmarinweihnachtsbaum


Donnerstag, 13. Dezember 2012

Weihnachtsfeier in der Marina

Heute war die alljährliche Weihnachtsfeier der Marina. Es gab köstlichen Schinken, den die Marina spendiert hatte. Die Tische wurden von den Mitarbeitern nett eingedeckt und sogar Musik gab es. John und seine jüngste Tochter sind ein super Duo. Ihre Stimmen und auch ihr Repertoire begeisterten uns. Wie immer bringt jeder seine Getränke und ein Gericht mit. So entsteht in Null Komma Nichts ein tolles, reichhaltiges Buffet.
Das Publikum war international, wir trafen Norweger, Schweden, Schotten, Engländer und auch Axel aus Deutschland, besser gesagt aus Stuttgart. Er hat sein Boot hier und verbringt mit seiner Familie die Urlaube auf dem und am Wasser. Es war interessant zu hören, was die anderen zu erzählen hatten. Das Meer, die Seefahrt und die Reiselust ist immer das verbindende Glied.
Gegen 21:30 Uhr waren wir wieder zurück auf dem Boot und konnten den Abend noch einmal Revue passieren lassen.





Mittwoch, 12. Dezember 2012

Neues von der Aspirin Front.

Heute plätscherte der Tag so vor sich hin. Wir haben nicht viel gemacht außer ein paar Lebensmittel im nahe gelegenen Supermarkt aufgestockt. Natürlich mussten wir auch einen kleinen Bogen schlagen und bei West Marine vorbei schauen, da wurde wieder die eine oder andere Begehrlichkeit geweckt. Jetzt in der Vorweihnachtszeit locken alle Geschäfte mit großen Rabatten. Aber wir sind standhaft geblieben.

Auf der Aspirin Front - eine weitere Fortsetzung:
Wir sind sicher Fortsetzung folgt!

Dienstag, 11. Dezember 2012

Tornadowarnung

Gestern Abend zogen auf einmal ganz dunkle Wolken auf und an den Stegen wurde es hektisch. Für die Gegend rund um Fort Pierce gab es eine Tornadowarnung. Sah schon alles sehr bedrohlich aus. Auch der Wind frischte richtig auf. Aber außer ein wenig Donner und ein paar Blitzen haben wir hier nichts abbekommen, selbst der Regen hielt sich in Grenzen. Glück gehabt!

Montag, 10. Dezember 2012

Montag in Fort Pierce

Heute morgen holten wir Deanne von der Cracker Boy Marina ab. Ihr Boot steht an Land, da es einen neuen Unterwasseranstrich braucht. Sie haben kein Auto zur Verfügung und jede Menge schmutziger Wäsche zu waschen. Da wir schon so viel Hilfe von anderen Seglern erfahren haben, war es für uns selbstverständlich, den Fahrdienst anzubieten. Gegen 12 Uhr war alles erledigt. Manfred hatte in der Zwischenzeit noch unsere leere Gasflasche auffüllen lassen. Der Preis für 10 Pfund Gas betrug 8,50 USD. Für drei Monate kochen und backen, gar nicht so übel.
Beim Einkaufen wurden wir auf eine typisch amerikanische Geschenkidee aufmerksam gemacht: Den Santadollar! Wir fanden das so witzig, dass wir einen gekauft haben!

Auf dem Boot angekommen, konnten wir uns dann noch unserem total vereisten Kühlschrank widmen. Ab und an ist das Abtauen einfach fällig. Das eingefrorene Stück Fleisch bearbeitete Manfred zu Cordon Bleu. Das haben wir seit ewigen Zeiten nicht mehr gehabt.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Christmas Parade in Fort Pierce

Gestern Abend war die alljährliche Weihnachtsparade von Schiffen. Drum herum wird natürlich eine Party gefeiert, jeder bringt seine Getränke und ein Gericht für das Buffet mit und los kann es gehen. Wie immer war der Tisch reich gedeckt und nette Gespräche verkürzten die Zeit bis die Schiffsparade in der Harbortown Marina ankamen Alle Schiffe wurden mit großem Beifall begrüßt. Großartig, wie viel Mühe sich die Besitzer mit dem Schmücken gemacht haben.
Alle hatten großen Spass, die Akteure, wie auch die Zuschauer. Ein schöner Abend! Hier ist der Link zum YouTube Clip:
Christmasparade

Samstag, 8. Dezember 2012

Bauernmarkt in Fort Pierce

Jeden Samstag findet ein großer Markt in Fort Pierce statt. Wir lieben Märkte und deshalb war es für uns ein MUSS, heute dort vorbei zu gehen. Auf der einen Seite konnte man Kleider, Schmuck etc. kaufen und auf der anderen Seite gab es Gemüse, Brot, mehrere Essenstände und Blumen. Es machte richtig Spass durchzuschlendern. Für unsere Aktion Weihnachtsbaum rund um die Welt haben wir schöne Dinge aus Muscheln gefunden, dann gab es auch endlich Samen, um Sprossen zu ziehen, leckeres Ciabatta, Croissants und nicht zu vergessen handgemachten Mozzarella. Den haben wir mit Freilandtomaten und Basilikum heute Mittag schon verspeist.


Auch ein Tänzchen konnte man wagen.

Freitag, 7. Dezember 2012

Late Friday in Fort Pierce

Heute Morgen war mal wieder Skype Time mit Linda. Sie war gut gelaunt und die Laune stieg noch, als plötzlich ihr Papa mit auf dem Bildschirm erschien. Aber nach ein paar Minuten wurde es für sie langweilig, schließlich war es auch Zeit zu sehen, was es wohl zum Abendbrot gibt.
In der gesamten Gegend rund um Bonn hatte es kräftig geschneit. Einige Bilder erreichten uns. Es sah richtig schön aus und passt hervorragend zur Weihnachtzeit. Bei 25°C kommen keine weihnachtlichen Gefühle auf!

Am Abend fand der groß angekündigte Late Friday in Fort Pierce statt. Wir haben uns vielleicht zu viel versprochen. Es waren einige Buden aufgebaut, es wurde allerhand Nippes verkauft. Es gab auch jede Menge Bier- und Essensstände. Leider wurde die schöne Weihnachtsbeleuchtung nicht angemacht, schade.

Den Abend ließen wir dann mit einem Bier am Steg ausklingen.

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Neues Werkzeug an Bord

Heute war Waschtag. Während ich mit den Mädels zum Waschsalon fuhr, ging Manfred mit den Männern zu einem großen Heimwerkermarkt (LOWE's). In einer Fernsehwerbung hatte Manfred nämlich eine Ratsche gesehen, die man durch drehen des Griffes bewegt. Sogar ich sah ein, dass dies eine super Sache ist auf dem Boot, wo immer so wenig Platz beim Reparieren zur Verfügung steht.
Also nun haben wir das Teil an Bord, aber nicht nur das, es gab gleich noch eine neue Lampe für Reparaturen im Motorraum, zwei Greifer mit Magnetfunktion und einen neuen 12V Kompressor. Ja, wenn man mal schon ohne Aufsticht stöbern kann, dann muss man das auch ausnutzen. Ach, ehe ich es vergesse, zwei neue Dieselkanister sind auch an Bord. Denn wir haben auf die Anschaffung der größeren Lichtmaschine verzichtet. Deshalb brauchen wir ein wenig mehr Kraftstoff, um den Wassermacher laufen zu lassen.

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Einmal Brunswick und zurück!

Annie und Don haben für uns, die ganz Zeit in Brunswick, Taxi gespielt. Deshalb haben wir ihnen angeboten, sie die ca. 300 Meilen nach Brunswick zu bringen, damit sie ihren Wagen nach Fort Pierce holen können. Um 7:00 Uhr ging es los.
Natürlich hatten wir die Hoffnung, dass inzwischen auch unser Paket angekommen ist. Ja, es ist angekommen, aber der Postbote hat niemanden angetroffen, weil er es in der Bootswerft abgeben wollte. Das Büro ist aber in der Marina. Sherry hat nun dem Kurierdienst Bescheid gegeben und wir hoffen, dass es in den nächsten Tagen in der Brunswick Landing Marina angeliefert wird. Sherry schickt es dann zu uns nach Fort Pierce.
Nach einem kleinen Lunch fuhren wir wieder zurück nach Fort Pierce und sind ziemlich geschafft gegen 18:30 Uhr angekommen.
Nur so zur Info: eine Stunde Fahrt mit dem Auto entspricht etwa einer Tagesreise mit dem Segelboot.

Dienstag, 4. Dezember 2012

Besuch im Manatee Research Center

Für eine Woche haben wir nun ein Auto. So sind wir mobiler. Unser erster Ausflug führte uns in das Manatee Research Center. Der Titel ist vielleicht ein wenig hoch gegriffen. Aber für Kinder ist das eine ganz nette Sache. Es gibt ein Streichelaquarium und man kann viel über die Manatees erfahren, eben alles sehr kindgerecht.
Martha hat uns gleich unter ihre Fittiche genommen und alles gezeigt. Sie war in den 60iger Jahren für drei Jahre in Karlsruhe und es hat ihr sehr gut dort gefallen.
Wir hatten Glück. Draußen vor dem Museum zeigten sich zwei Manatees. Es ist einer ihrer Lieblingsplätze, da dort eine Süßwasserquelle ist.
Dass Florida ein "Rentnerstaat" ist, erfuhren wir gleich im Visitor Center gegenüber. 3 rüstige Rentner stürzten sich regelrecht auf uns, erzählten uns über Fort Pierce, welche Lokale gut sind und versorgten uns mit allerhand Prospektmaterial. Natürlich wollten auch sie wissen, wie unsere Reise bisher verlaufen ist. Sie erzählten von ihren Reisen nach Deutschland, die ihnen sehr gut gefallen haben. Einer aus der Gruppe plant schon seine nächste Reise zum Münchner Oktoberfest im Herbst.

Der neue Grill sieht doch gut aus, oder?
Auf dem Heimweg fuhren wir noch bei Westmarine vorbei, um einen neuen Grill zu kaufen. Nach 15 Jahren hat der alte ausgedient.
Endlich gab es mal wieder gute Austern



Unser Nachbar hat die ultimative Weihnachtsdeko installiert

Montag, 3. Dezember 2012

Erst einmal ankommen!

Wir wollten erst einmal richtig ankommen hier in Fort Pierce. Manfred hatte sich gewünscht, wieder einmal ganz lange zu schlafen. Aber als er den Kaffeeduft roch, hat er sich doch schon um 8 Uhr aus dem Bett geschält.

Nach ein paar Tassen Kaffee und Tee waren wir gestärkt und konnten den Tag angehen. Nach 7 Tagen unterwegs sein, war gähnende Leere im Kühlschrank und im Gemüsefach. Also nichts wie hin zu Publix, einem Supermarkt, der hier zu Fuss zu erreichen ist. Nebenan ist ein Westmarine Laden, der alles führt, was das Seglerherz so begehrt. Dort haben wir uns nach Magma Grills erkundigt. Unser hat nach 15 Jahren den Geist aufgegeben. Im Moment gibt es nette Rabatte, warum sollten wir die nicht nutzen. Beim Schlendern durch den Laden sahen wir Tauchmasken mit eingebauten Unterwasserkameras. So erwas hatten wir vorher noch nie gesehen. Wir fragten beim Verkäufer nach, der uns dann noch eine eigenständige Unterwasserkamera zeigte, die er viel besser findet. Die sah wirklich gut aus, aber erst einmal hat die Vernunft gesiegt.
Wir wollten uns nämlich noch nach einer neuen Lichtmaschine umsehen, weil unsere alte nicht genügend Leistung bringt, wenn wir den Wassermacher betreiben. Nach längeren Internetrecherchen fanden wir heraus, dass die Lichtmaschine mit höherer Leistung ca. 700 USD kosten würde. Um den Wassermacher zu betreiben, müssten auch da den Motor mitlaufen lassen, nur eben kürzer. So rechnet sich die Investition kaum, also haben wir uns entschieden, vorerst keine neue Lichtmaschine einzubauen, frei nach dem Motto: "Never touch a running system", was frei übersetzt so viel heißt wie: "Wenn was funktioniert, lass die Finger weg!"

Sonntag, 2. Dezember 2012

Harbortown Marina, Fort Pierce

Die letzte Nacht war es sehr stürmisch. Aber wir konnten es am Anker gut aushalten. Um 7 Uhr am Morgen hielt uns  nichts mehr, wir wollten los.
Wir sind nun in Fort Pierce angekommen. Der ganze Steg hat anlegen helfen, aber wir hatten doch so viel Wind, dass es uns den Flaggstock gekostet hat. Sei es drum, wir werden eine andere Lösung finden. Aber schade ist es, weil ich ihn gerade vor kurzem abgeschliffen und gestrichen habe.

Wenn wir euch so von dem Wetter in Deutschland reden hören, sind wir froh, dass wir hier sind, auch wenn es stürmisch ist. Trotz allem sitzen wir in Shorts und T-Shirt im Cockpit.

Ein riesiger Regenbogen zum Empfang, ist das kein gutes Zeichen?

Die wunderschöne alte Motoryacht "Black Knight"(siehe Bilde von gestern)  lag übrigens auch am Empfangsteg in der Harbortown Marina in Fort Pierce. Nun konnten wir sie endlich aus nächster Nähe bewundern

Samstag, 1. Dezember 2012

Ankern bei Melbourne / Florida

Unser Ankerplatz, Tiefenangaben in Fuß
Nur 30 sm hatten wir heute zum nächsten Ankerplatz zurück zu legen. Da der Wind günstig war, konnten wir ganz gemütlich segeln, wir standen ja nicht unter Zeitdruck.
Unter den Brücken warten die Pelikane auf eine günstige Gelegenheit, einen Fisch zu fangen. Es sind echt lustige Gesellen. Sie sehen relativ plump aus, aber sie sind wahre Flugkünstler, wenn sie so ganz dicht über der Wasseroberfläche dahingleiten.
Da wir so gemächlich unterwegs waren, wurden wir von etlichen Booten überholt. Dieses klassische Motorboot ist eine richtige Schönheit.

Gegen 13 Uhr schon sind wir am Ankerplatz angekommen. Während wir eine Tasse Tee trinken, denken wir daran, dass in Deutschland an diesem Wochenende der 1. Advent gefeiert wird. Da kommt dann schon ein wenig Heimweh auf.

Blick nach Westen



Freitag, 30. November 2012

Ankerfeld Cocoa Beach, Florida

Wo bitteschön liegt denn Cocoa Beach? Genau das fragte der Beamte von Custom's and Border Protection. Das sorgte auch bei uns mal wieder für Verwirrung und Schmunzeln. Denn es ist nicht das erste Mal, dass uns gesagt wurde, das würde man nicht kennen. Allmählich sind wir der Meinung, dass die Jungs mal dringend Erdkundenachhilfe brauchen, damit sie wissen, welche Städte an ihren Küsten liegen. Das macht doch keinen Sinn, wenn wir uns immer an jedem Ankerplatz (das gilt nur für Florida) melden müssen und keiner weiß, wo wir sind.

Wir hatten trotzdem einen schönen Tag, allerdings mit viel Wind. Nun liegen wir vor Anker und haben leckere Steaks gegrillt und lassen den Abend gemütlich ausklingen. Wir sind im Süden angekommen. Es ist noch so mild, dass wir mit Shorts draußen essen können. Wenn das kein Grund zur Freude ist.

Donnerstag, 29. November 2012

New Smyrna Beach

Wenn man so durch diese Kleinstadt schlendert fühlt man sich an die alten amerikanischen Filme der 50er und 60er Jahre erinnert. Heile Welt, zumindest an der Oberfläche. Im Wettstreit um die Weihnachtsdekoration überschlagen sich die Geschäfte, Kanzleien und überhaupt alles was Schaufenster hat. Das mindeste ist ein Kranz mit Kugeln und einer zusätzlichen Dekoration auch für seriöse Banken.
Da wir im letzten Jahr die Weihnachtszeit in Deutschland verbracht haben fällt uns das jetzt ganz besonders auf. Die Lichterketten auf den Booten in der Marina sind uns ja ganz fremd, in Mitteleuropa sind die "Lieblinge" alle eingemottet im Winterlager, da ist nichts mit weihnachtlichem Schmuck.
Da müssen wir jetzt einfach durch.
Beim Stadtbummel haben wir versucht ein paar Eindrücke festzuhalten:





Mittwoch, 28. November 2012

Ziemlich stürmischer Tag


Um 7:30 Uhr ging es mit dem Hochwasser raus auf den ICW. 47 sm lagen vor uns, da wollten wir nicht so lange trödeln. Die Fahrt war allerdings kalt und sehr windig. Gestern hatten wir so wunderschönen Sonnenschein und nun wieder diese Kälte.
Die Ankerplätze, an denen wir vorbei kamen, waren sehr ruppig und schaukelig. Das wollten wir uns nicht antun und haben deshalb in der New Smyrna Beach City Marina angelegt. Wir wurden von vielen helfenden Händen empfangen, da aufgrund der Böen das Anlagen nicht so einfach war. Aber Manfred hat es super gut gemacht. Das gab sogar ein Lob vom Hafenmeister.

New Smyrna ist eine verträumte Kleinstadt. Alle Zeichen stehen auch hier auf Weihnachten. Unwahrscheinlich wie viel Mühe sich jeder mit der Dekoration gibt. Auch in der Marina sind die Schiffe geschmückt (was Manfred sicherlich manchen Alptraum bescheren wird). Ich habe mir in jedem Fall einige Anregungen geholt.
am Tage...

..und in der Nacht



Dienstag, 27. November 2012

Schwimmen mit Delfinen

Die Marineland Marina macht auf uns einen richtig tollen Eindruck, sie ist klein, aber fein, die Preise moderat und die Leute sehr freundlich. Es ist ein wunderbarer Platz und schon gestern Abend haben wir überlegt, ob wir nicht noch einen Tag länger bleiben sollten.

Dann haben wir von dem Marineland ganz in der Nähe erfahren. Dort soll man mit Delfinen schwimmen können.
Heute Nachmittag hatten wir nun dieses wunderschöne Erlebnis. Zum ersten Mal in unserem Leben sind wir mit Delfinen geschwommen. Genau gegenüber unserer Marina ist ein Forschungszentrum der Uni Florida und sie bieten diese Aktionen an. Es ist nicht wie Disneyland, sondern richtig fundiert und mit viel Informationen rund um die Delfine. Da im Moment absolut keine Saison ist, waren wir beide die einzigen Teilnehmer der Veranstaltung. Das hat das ganze um so schöner gemacht. Eigentlich fehlen uns die Worte, das Gefühl, diesen Tieren zu begegnen, zu beschreiben. Es war überwältigend und wir können jedem nur empfehlen, sollte sich so eine Chance bieten, sie wahrzunehmen.