Dienstag, 27. Juni 2017

Der Appetit kommt wieder!

Wir lieben Kochsendungen! Vor Jahren war am Freitag Abend Kerners Köche umd später Lanz kocht  eine unserer Lieblingssendungen. Um so mehr freut uns, dass Kerners Köche wieder aufgelegt wurde. In der Mediathek des ZDF können wir uns alles ansehen.
Das Vorspeisenrezept von Alfons Schubeck: geblätterter Thunfisch mit gefüllten Salatschiffchen hat es uns angetan. Alle Zutaten sind hier zu bekommen. Der Thunfisch ist hier frisch und von bester Qualität. Es hat hervorragend geschmeckt.


Freitag, 23. Juni 2017

Wieder in Raiatea

Nach fast drei Wochen sind wir endlich wieder auf unserer Balimara. Das ist halt unser zu Hause! Wir wurden sehr herzlich von allen Stegnachbarn empfangen. Das hat echt gut getan. Ich muss wirklich aufpassen, dass ich nicht gleich loslege. Es ist doch noch einiges zu tun.

Wir räumen nach wie vor aus. Erstaunlich, was sich in den Tiefen alles findet. Cyril, ein junger Franzose, restauriert gerade sein Schiff von Grund auf. Er kann alles gebrauchen und ist unendlich dankbar für Lacke, Verdünner, Pinsel und all die anderen Dinge. Das schont sein doch sehr knappes Budget.

Unsere Vorpiek ist fast leer. Alle zum Boot gehörigen Ersatzteile bleiben natürlich an Bord, sowie die ganzen Werkzeuge, es sei denn der neue Eigner möchte sie nicht haben. Abnehmer gibt es hier mehr als genug!

Dienstag, 20. Juni 2017

Die Gallenblase ist raus!

Am Montag früh gegen 7 Uhr fahren wir zur Klinik Paofai. Überraschend kamen wir gut durch. Auf Station 2 wurden wir sehr nett empfangen. Mein Zimmer sei noch nicht fertig, ich sollte erst noch schnell Blut abnehmen lassen. Den Termin hatte ich schon letzte Woche vereinbart. Wieder auf der Station verabschiede ich Manfred. Inzwischen ist mein Zimmer parat - ein Einzelzimmer, welch ein Luxus. Der OP Termin ist für 12 Uhr angesetzt, aber um 11 Uhr kommt die Krankenschwester, ich könne mich fertig machen, in 10 Minuten ging es los. Kaum hatte ich mein blaues Einweg Flügelhemdchen, die Fussüberzieher und die Kopfhaube an, klopfte es an der Tür. Vor mir stand Xavier, der Hafenschwimmer von Ua Pou. Vor zwei Jahren hatten wir in auf den Marquesas kennengelernt. So recht erinnerte er sich nicht mehr an uns, er war nur neugierig, weil ich mit der Schwester Englisch sprach. Er hat eine neue Hüfte bekommen und geht in den nächsten Tagen zur Reha. Mir war es etwas peinlich in dem Aufzug vor ihm zu stehen, krampfhaft bemüht, das Teil hinten zusammen zu halten. Xavier schien das nicht zu stören, er war froh über eine kleine Abwechslung im Klinikalltag.

Nach quälenden 40 Minuten wurde ich im Rollstuhl umhüllt von meinem Bettlaken, so dass ich wie eine untergehende Griechische Göttin aussah, zum Operationssaal gefahren. Da ging es ziemlich lustig zu. Eine Frau verkaufte zwischendurch noch selbst gemachtes Babyspielzeug. Dr. Senni-Buratti begrüßte mich und nacheinander stellten sich alle vor, die an meiner OP beteiligt sein werden. Nun erfuhr ich auch den Grund für die Verzögerung. Es waren keine OP Liegen frei - rushhour. Irgendwann ging es doch los. Gegen 13:15 war ich schon im Aufwachraum und gegen 16 Uhr auf dem Zimmer.

Ich wurde gut mit Infusionen und Schmerzmittel versorgt. Regelmäßig wurde nach mir geschaut, insgesamt fühlte ich mich sehr gut betreut.

Am Morgen kam Dr. Senni-Buratti, untersuchte mich noch einmal. Alles war zu seiner Zufriedenheit. Wenn die Blutwerte gut seien, könnte ich nach Hause. Um 11 Uhr rief ich Manfred an, er war ganz schnell da und ich konnte die Klinik verlassen. Jetzt erhole ich mich noch in der Pension und am Freitag geht es zurück nach Raiatea.

Sonntag, 18. Juni 2017

Der Heiva wirft seine Schatten voraus

Fast jeden Nachmittag hört man das rhythmische Trommeln auf allen Inseln hier in Französisch Polynesien. Alle trainieren für den großen Auftritt beim Heiva auf der Insel. Gewinnt man dort, kommt man zum großen Finale nach Papeete. Auch hier in Papeete laufen alle Vorbereitungen für das große Ereignis. Auf dem Festplatz wird eifrig trainiert. Überall hängen auch schon die Plakate und jede Einkaufspassage wird entsprechend geschmückt.

Samstag, 17. Juni 2017

Noch eine Inselrunde

Gestern hatte ich noch einen Termin beim Anästhesisten. Der war sehr kühl und distanziert. Es war ihm offensichtlich auch egal, dass ich nicht so gut die französische Sprache verstehe und er deshalb langsam sprechen sollte. Er sprach auch englisch, aber das benutzte er nur wenn ich absolut nur Bahnhof und Abfahrt verstand. Ich fragte ihn gleich, ob er der bei der OP dabei wäre, nein, das ist seine Kollegin. Da war ich echt beruhigt.

Die Zusage der Kosten ist nun zwischen Krankenhaus und Versicherung endgültig geregelt, das war zumindest die Aussage der Chefin der Buchhaltung. Glauben tue ich es erst, wenn alles vorüber ist.

Am Nachmittag sind wir vom Tahiti Airport Motel in das kleine ruhige Relais Fenua umgezogen. Hier geht es familiär zu und das Frühstück ist im Vergleich zum TAM eine Sensation. Wir bereuen es nicht gewechselt zu haben.

Heute haben wir noch eine Inselrundfahrt gemacht. Auf Tahiti Iti gibt es einen Laden der Frauenkooperative, die günstig Perlen verkaufen. Und tatsächlich habe ich noch einen schönen Ring gefunden und ein paar Ohrstecker. Dann interessierte uns noch, ob es inzwischen Baufortschritte beim Gaugin Museum gibt. Nein, dort sieht es genau so aus wie vor zwei Jahren. Schade eigentlich, denn der Maler Gaugin war auch auf Tahiti und es wäre sicher ein Touristenmagnet zusammen mit dem wunderschönen Botanischen Garten neben an.