Dienstag, 23. Mai 2017

Tahiti Pearl Regatta

In der Stadt Uturoa brodelt es! Überall sieht man Regattasegler. Heute beginnt die Tahiti Pearl Regatta und typisch für hier, werden auch jetzt erst die Plakate aufgehängt, die auf diese Veranstaltung hinweisen.

Ein traditioneller Tanz eröffnet offiziell die Regatta. Wir freuen uns an dem lebhaften und bunten Bild, das sich überall bietet. Die Frauen haben sich fein gemacht. Ich liebe diese farbenfrohen Kleider und kann mich überhaupt nicht satt sehen.

 

Samstag, 20. Mai 2017

Unglaublich!

Die guten Nachrichten zuerst. Der Außenborder läuft, nun müssen wir dringend eine Dinghifahrt machen, um ihn länger zu testen.
Unser altes Großsegel haben wir an unseren Bootsnachbarn verkauft. Er freut sich über das gute Segel und wir uns über den gewonnenen Platz.
Meine Badeanzüge sind schon hier eingetroffen. Die gute, alte Post brauchte 11 Tage bis hier her nach Raiatea. Hoffentlich kommen meine FinnComfort Schuhe auch so schnell.

Die defekte Wasserpumpe ist auch schon ausgetauscht. Die neue läuft sehr leise und effizient. Zum Glück hatten wir einen Ersatz an Bord. Alle unsere selten gebrauchten Ersatzteile lagern unterm Bett. Manfred staunte nicht schlecht, als er den Lattenrost hochnahm und im Batteriekasten eine Lücke sah. Er rieb sich erstaunt die Augen, aber es half nichts. Die gähnend leere Lücke blieb, eine Batterie fehlte! Jetzt wissen wir auch, warum wir den kleinen Rollgabelschlüssel nicht mehr finden. Er war so praktisch bei der Demontage und wahrscheinlich auch beim Ausbau. Hat doch der dreiste Dieb tatsächlich auch eine nagelneue Batterie mitgehen lassen.

Es hilft alles nichts, wir müssen die Batterie neu kaufen. Um unseren Frust abzureagieren, haben wir der Polizei einen Bericht über alles, was bei uns gestohlen wurde gemacht. Ob es was nützt? Wir können nur hoffen.

Freitag, 19. Mai 2017

Soirée de Danse

Durch Plakate in der Stadt sind wir auf die Tanzveranstaltung aufmerksam geworden. Wir konnten Eintrittskarten kaufen, allerdings waren die Tische, an denen es auch Essen gab, bereits ausverkauft. Das war uns eigentlich auch nicht wichtig. Gemeinsam mit Maria, Thomas, Kurt, Vivien und Olivier führen wir zum Heiva Zelt.
Erst gab es moderner Jazztanz, alle Altersgruppen zeigten ihr Können. Anschließen wurde eine Modeschau präsentiert.
Um eine Zeitlücke zu überbrücken tanzte der Conférencier. Das war sehr gut und eine tolle Überleitung zum traditionellen polynesischen Tanz.
Es war ein absolutes Fest der Farben und Kostüme. Wir waren so fasziniert, einfach wunderschön!
Aber seht selbst!

Moderne und 
... das Finale:  https://youtu.be/SMbeo905i-k


Donnerstag, 18. Mai 2017

Korallengarten auf Tahaa

Wie vereinbart legt Kurt am Dienstag um 12 Uhr in der Marina an, um uns abzuholen. Schnell ist alles verstaut und die Fahrt kann losgehen. Was für ein herrliches Gefühl, mal wieder auf dem Wasser zu sein. Manfred übernimmt sofort das Ruder. Er will mal wissen, wie sich so ein Katamaran beim Segeln anfühlt. Wir segeln und motoren. Nach drei Stunden  haben wir den Ankerplatz erreicht. Dort liegen schon gute Freunde von Kurt, Heidi und Robert (SY Nuam 2) mit ihrem Gast Erik. Vor zwei Jahren haben wir sie in der Marina Taina kennengelernt. Wir verabreden uns zum Sundowner.

Gleich nach dem Aufstehen gab es eine böse Überraschung? All unsere Schuhe wurden aus dem Korb am Heck gestohlen und eine volle Duschgelflasche. Bei Nuam 2 haben sie die Taucherbrillen und Schnorchel mitgehen lassen. Für uns ist es das dritte Mal, dass wir hier beklaut wurden. Für mich ist es ganz besondes tragisch, da es FinnComfort Schuhe waren, die ich mit meiner Fussdeformation gut tragen konnte. In französisch Polynesien sind die nicht zu bekommen!

Nach dem Frühstück hält uns nichts mehr. Jetzt wollen wir den Korallengarten endlich sehen, von dem alle so schwärmen. Bewaffnet mit Kamera, Schwimmflossen und Taucherbrille fahren wir im Dinghi zum Korallengarten. Jetzt noch ein kleiner Fussmarsch und schon geht das Vergnügen los. Es ist fantastisch, wir schwimmen in einem überdimensionalen Aquarium. Manfred wird von einer schnellen Strömung erfasst und regelrecht durchgeschossen. Bilder kann er keine machen, die neue Kamera (leider keine GoPro - am falschen Ende gespart) war einfach nicht in Position zu bringen. Schade, wir hätten euch gerne an dem Naturschauspiel teilhaben lassen.

Am Nachmittag ging es zurück nach Raiatea, an einen schönen Ankerplatz, der gleichzeitig Surfspot ist. Dunkle Regenwolken zogen auf und es regnete ausgiebig.  Wir nutzen eine Regenpause, um gemeinsam zum Franzosen zum Essen zu gehen. Manche Speisen waren sehr lecker, anderes ließ zu wünschen übrig. Unser Fazit, da braucht man nicht unbedingt noch einmal hin.

Bis lange nach Mitternacht saßen wir noch im Cockpit und erzählten über dies und das. Am Morgen gab es noch ein leckeres Frühstück bestehend aus unterschiedlichen Früchten. Die Fahrt zurück zur Marina Apooiti mussten wir leider unter Motor machen. Es gab keinen Windhauch.


Angekommen, hatte uns gleich der Bootsalltag wieder. Im Charteroffice fragte ich, ob jemand einen Mechaniker kennt, der unseren Außenborder reparieren kann. Ja, Robin und der ist gerade hier in der Marina. Wir wurden sofort fündig und er kam zur Balimara, um sich den Patienten anzusehen. 
Morgen kommt er und nimmt sich den Motor vor. Hoffen wir das Beste, dass wir dann, dieses Problem vom Tisch haben.




Montag, 15. Mai 2017

Gemächliches Leben

Keiner hat hier Eile und das steckt an! Auch wir sind im Inselmodus angekommen. Gestern sollte eigentlich Potluck Party sein, aber die wurde wegen des Regens abgesagt. Kurt, Thomas und Maria (SY Modesta) kamen doch herüber und so hatten wir ein Dreiländereck auf der Balimara - Deutschland, Österreich und Schweiz. Es war ein sehr netter und angenehmer Abend, den wir gerne wiederholen können.

Heute wollte ich endlich meinen Termin mit dem Polizisten wahrnehmen. Einmal hatten wir die Unverschämtheit in der Heiligen Mittagspause aufzukreuzen. Heute Vormittag wäre er da, jedoch nicht am Nachmittag. Während Manfred den Außenborder noch einmal auseinander nahm und die Wäsche beaufsichtigte, machte uch mich auf den Weg. Aber leider ist der Gendarm die ganze Woche außer Haus! Da war wirklich ärgerlich, den Weg wieder einmal vergeblich gemacht zu haben.

Nun ja, ich habe es mit einem Besuch im Café verbunden und noch ein wenig gebummelt. So ein wenig Abstand voneinander tut uns auch mal gut.

Den ganzen Tag über gab es kaum Regenschauer, so daß am Abend die Party steigen konnte. Wieder kam eine lustige internationale Runde zusammen. Segler aus sieben Ländern und jeden Alters waren da. Das ist es, was wir am Segeln so schätzen.

Morgen nimmt uns Kurt auf seiner Casa Bianca mit zum Korallengarten. Wir freuen uns schon!