Donnerstag, 10. April 2014

AIS auf dem Kartenplotter!

Manfred hat es geschafft. Mit Hartnäckigkeit und verschiedenen Anschlussmöglichkeiten ausprobieren haben wir nun AIS (Automatic Identification  System) auf unserem Kartenplotter sichtbar. Bisher haben wir es nicht wirklich vermisst. Nur in der Nacht kann ich (Barbara) die Entfernungen und die Richtung der vorbeifahrenden Schiffe ganz schlecht einschätzen. Das AIS gibt mir nun mehr Sicherheit und ich muss Manfred nicht immer aufwecken.
Natürlich macht es auch Laune zu wissen, wie die Schiffe heißen, wo sie hinfahren bzw. herkommen. Außerdem ist es besser, ein Schiff auf Kollisionskurs direkt mit Namen anzurufen.

Nachdem die Technik in trockenen Tüchern war, sind wir einkaufen gegangen. Kaum waren wir zurück, klopfte Steffo an. Wir hatten ihm versprochen zu helfen, wenn er ablegt, um zum Kran zu fahren. Morgen ganz früh um 8 !! Uhr hat er Termin. Aber das ist Panamaische Zeitangabe. Inzwischen haben wir noch ein holländisches Paar getroffen, das auch ganz früh am Morgen ins Wasser gehen soll.

Mittwoch, 9. April 2014

Neuer Tag, Neues Glück oder Strippenziehen 2. Teil

Gut ausgeruht starteten wir heute Morgen in die zweite Runde. Das hieß, alles wieder demontieren, Treppe am Niedergang, Werkzeugschrank, Bett und und und. Dann durch wirklich enge Stellen das dicke Kabel durchfädeln. Manchmal hätten wir uns gewünscht ein kleiner, untergewichtiger Zwerg mit zehn Händen zu sein. Manfred hat inzwischen an den Armen blutige Kratzspuren. Das GFK ist doch ziemlich rau. Aber macht nichts, das Kabel für die Solarpanele liegt jetzt, zumindest bis zu den Batterien. Das Kabel hat leider nicht gereicht, was nicht so schlimm war, denn der Schwanenhals ist auch noch nicht da und ohne den können wir keine endgültige Installation machen.
Wir sind zufrieden mit unseren Fortschritten. 
Am Nachmittag spielten wir noch eine Runde Mexican Train. Das war ein netter Ausgleich. 

Dienstag, 8. April 2014

Der Kampf mit dem Kabel - Frust!!!

Den ganzen Tag haben wir geastet. Ein Kabelteil für die neuen Solarpanelen - die Verbindung vom Regler zu den Batterien - liegt und auch das Kabel für die AIS Verbindung zum Kabelplotter ist gezogen. Aber nun noch das lange dicke Kabel für die Solarpanele zum Regler. Es war kein Durchkommen mehr. Alle Kabelkanäle sind pickepacke voll und auch die Zugleine riss! Also Frust auf der ganzen Linie. Der Schwanenhals muss aus England bestellt werden. Macht also auch wenig Sinn, den hierher liefern zu lassen. Wir werden ihn aus Deutschland mitbringen.

Also heute keine ganz großen Erfolgserlebnisse zu verbuchen. Trotzdem gab es ein schönes Erlebnis. Als wir den Steg entlang liefen, sahen wir plötzlich einen bekannten Bootsnamen: SAWADI. Ich sprach Steffo an, der natürlich etwas verwirrt war. Persönlich haben wir uns noch nie kennengelernt, aber schon viel voneinander gehört. Meine älteste Freundin Phyllis ist seine Cousine. Hallo liebe Phyllis und lieber Kurt ganz viele Grüße aus Panama.


Montag, 7. April 2014

Nicht viel Neues

Am Morgen verließ Ueli mit seinen beiden Besuchern die Marina in Richtung San Blas. Am liebsten wären wir mitgefahren, aber wir haben unsere Baustelle, die wir erst erledigen müssen. Also helfen wir nur beim Ablegen und schauen sehnsüchtig hinterher.

Stück für Stück arbeiten wir uns durch die Liste. Unser Boot müsste dringend außen gereinigt werden. Aber bevor nicht alle Arbeiten erledigt sind, ist das vergebene Liebesmüh. Hoffentlich schaffen wir alles, was wir uns vorgenommen haben in den nächsten vier Wochen.

Hier treffen immer mehr Boote ein, die wir schon kennen wie die Walkabout aus Bremen. Sie fahren schon in 5 Tagen nach Hause und lassen ihr Schiff hier für die Hurrikan Saison liegen.

Sonntag, 6. April 2014

Ein Dankeschön von der SY Yoldia

Heute Vormittag hatten wir einiges zu tun. Wir haben unseren Wassermacher eingemottet für die Zeit, in der wir in Deutschland sind.
Auf dem Weg zur Dusche trafen wir Adeena. Sie bedankte sich noch einmal für das Funkgerät, das Kabel samt Bedienungsanleitung und die Lebensmittel, die wir an sie und Karl weitergegeben haben und gab uns diese nette Postkarte. Ich (Barbara) war zu Tränen gerührt über die nette Geste. Waren es doch nur Dinge, die sowieso zu viel an Bord waren. Wir hatten eine große Freude, den jungen Seglern zu helfen.

Am Nachmittag gingen wir zum  Mexican Train Spiel. Es war wieder einmal eine nette Gruppe beisammen. Christine verabschiedete sich von uns, denn sie hat ein neues Boot gefunden, allerdings in Malta. Morgen schon fliegt sie dorthin. Also wieder ein Abschied.

Den Abend ließen wir gemütlich auf der Balimara mit einem Film ausklingen.