Wunderschoener Segeltag
Mit achterlichem Wind ging es heute zu der suedlichsten Insel der Las
Perlas - San Jose. Die Insel ist die zweitgroesste Insel der Las Perlas
und ist in Privatbesitz. Wir teilen uns die riesige Bucht mit einem
einheimischen Fischer. Ganz spontan beschliessen wir, noch eine Nacht
anzuhaengen.
Ich (Barbara) liebe ja bekanntlich Perlen und natuerlich auch die
Geschichten dazu. Die Peregrina Perle hatte ich ja schon in einem
frueheren Bericht erwaehnt. Hier die Fortsetzung. Nach dem Tod von Queen
Mary ging die Perle zurueck an den spanischen Hof und hatte danach
unterschiedliche Besitzer bis schliesslich kein geringerer als Richard
Burton die Peregrina waehrend einer Auktion bei Sothebys fuer 37,000 USD
erstand. Er schenkte diese Perle seiner damaligen Ehefrau Liz Taylor
zum Valentinstag. Nach dem Tod von Elizabeth Taylor wurde 2011 die
Peregrina als Teil der Taylor Schmuckkollektion abermals verkauft. Wer
allerdings nun der stolze Besitzer ist, konnte ich nicht herausfinden.
Samstag, 17. Januar 2015
Freitag, 16. Januar 2015
Samstag, 17.1.
Wir sind marschklar
Wir lassen es ganz gemuetlich angehen. Schauen den fliegenden Rochen zu die mit einem satten Platsch ins Wasser stuerzen und geniessen die Ruhe. Zwischendurch machen wir das Boot reiseklar. Wir hoffen, dass wir alles gut verzurrt haben, um unterwegs keine boesen Ueberraschungen zu erleben.
Wir beide werden immer ruhiger und schweigsamer. Jeder haengt seinen Gedanken nach, so wie es eigentlich immer ist vor groesseren Toerns. Noch einmal fragen wir das Wetter ab. Die Vorhersage ist gut. Galapagos, wir kommen!
Wir sind marschklar
Wir lassen es ganz gemuetlich angehen. Schauen den fliegenden Rochen zu die mit einem satten Platsch ins Wasser stuerzen und geniessen die Ruhe. Zwischendurch machen wir das Boot reiseklar. Wir hoffen, dass wir alles gut verzurrt haben, um unterwegs keine boesen Ueberraschungen zu erleben.
Wir beide werden immer ruhiger und schweigsamer. Jeder haengt seinen Gedanken nach, so wie es eigentlich immer ist vor groesseren Toerns. Noch einmal fragen wir das Wetter ab. Die Vorhersage ist gut. Galapagos, wir kommen!
Donnerstag, 15. Januar 2015
Diesel gebunkert
Nach dem Auffüllen unseres Dieseltanks hatten wir vier leere Kanister, insgesamt 72 Liter mussten wir also noch bunkern. Uns ist wohler bei dem Gedanken, im Notfall alle Reserven mobilisieren zu können.
Schon gestern hatten wir uns nach Diesel im Supermarkt erkundigt. Ja, sie haben welches. Als wir heute mit unseren Kanistern vor dem Lokal Casa Romantiko standen, erzählte uns Steve, ein anderer Fahrtensegler, Diesel sei nur im Privaten Yachtclub zu bekommen. Das hörte der Sohn des Hotel Besitzers, der gerade hier Urlaub macht und bot uns an, nach seinem Mittagessen dorthin zu fahren. Gesagt, getan! Im Yacht Club sagte man allerdings zunächst, Diesel gäbe es nur für Mitglieder. Manfred ließ seinen Charme spielen und so ließen sich die Jungs erweichen und füllten die Behälter.
Das war der einfachste Teil der Übung. Nun mussten die Kanister über den Strand zu unserem Dhingi geschleppt werden und anschließend unser Beiboot über die Brandung hinweg. Das war eine schweißtreibende, nasse Angelegenheit. Aber mit Hilfe einiger Badegäste haben wir auch das geschafft. Alles ist an Bord. Für uns geht es morgen weiter zur Isla San José.
Ab dort gibt es dann definitiv kein Internet mehr. Also nun erst einmal Tschüß bis wir in Galapagos angekommen sind. Wir rechnen Ende Januar!
Schon gestern hatten wir uns nach Diesel im Supermarkt erkundigt. Ja, sie haben welches. Als wir heute mit unseren Kanistern vor dem Lokal Casa Romantiko standen, erzählte uns Steve, ein anderer Fahrtensegler, Diesel sei nur im Privaten Yachtclub zu bekommen. Das hörte der Sohn des Hotel Besitzers, der gerade hier Urlaub macht und bot uns an, nach seinem Mittagessen dorthin zu fahren. Gesagt, getan! Im Yacht Club sagte man allerdings zunächst, Diesel gäbe es nur für Mitglieder. Manfred ließ seinen Charme spielen und so ließen sich die Jungs erweichen und füllten die Behälter.
Das war der einfachste Teil der Übung. Nun mussten die Kanister über den Strand zu unserem Dhingi geschleppt werden und anschließend unser Beiboot über die Brandung hinweg. Das war eine schweißtreibende, nasse Angelegenheit. Aber mit Hilfe einiger Badegäste haben wir auch das geschafft. Alles ist an Bord. Für uns geht es morgen weiter zur Isla San José.
Ab dort gibt es dann definitiv kein Internet mehr. Also nun erst einmal Tschüß bis wir in Galapagos angekommen sind. Wir rechnen Ende Januar!
Mittwoch, 14. Januar 2015
Fundstücke
Nach einer Tasse Kaffee rüsten wir unser Beiboot, um auf Contadora anzulanden. So einfach ist das nicht, denn wir müssen den Tidenhub mit kalkulieren und das Boot möglichst weit hoch an den Strand ziehen. Dabei steigt eine Welle ein und alles wird sandig. Das Boot liegt gut vertäut am Strand und die Inselerkundung kann starten.
Leider ist das Inselinnere ziemlich verlassen. Man sieht viele leerstehende Häuser. Anscheinend hat sich ein Immobilienhai große Investoren versprochen, die ausblieben. Es gibt eine Tankstelle auf der Insel, die auch Diesel verkauft. Sie gehört dem Supermarktbesitzer, in dessen Geschäft saftige Preise verlangt werden. Der Wein ist doppelt so teuer wie in Panama City. Gut, dass wir uns hier nicht verproviantieren müssen,
Der Spaziergang über die Insel macht uns Spaß und den Seglerbeinen tut die Bewegung gut. Als wir an diesem Auto vorbei kommen, müssen wir zweimal hinschauen - eine Erinnerung an unsere Heimat. Wie das Auto mit der Werbung hier auf die Insel gekommen ist, konnten wir jedoch nicht herausfinden.

Leider ist das Inselinnere ziemlich verlassen. Man sieht viele leerstehende Häuser. Anscheinend hat sich ein Immobilienhai große Investoren versprochen, die ausblieben. Es gibt eine Tankstelle auf der Insel, die auch Diesel verkauft. Sie gehört dem Supermarktbesitzer, in dessen Geschäft saftige Preise verlangt werden. Der Wein ist doppelt so teuer wie in Panama City. Gut, dass wir uns hier nicht verproviantieren müssen,
Der Spaziergang über die Insel macht uns Spaß und den Seglerbeinen tut die Bewegung gut. Als wir an diesem Auto vorbei kommen, müssen wir zweimal hinschauen - eine Erinnerung an unsere Heimat. Wie das Auto mit der Werbung hier auf die Insel gekommen ist, konnten wir jedoch nicht herausfinden.![]() |
| Balimara am "überfüllten" Ankerplatz |

Dienstag, 13. Januar 2015
Las Perlas - Isla Contadora
Ca. 30 sm von Panama City entfernt beginnt die Inselgruppe Las Perlas. Wir ankern im Moment bei der Isla Contadora. Was für ein Unterschied zur pulsierenden Stadt. Hier geht es gemächlich zu, vor allem unter der Woche. Man könnte auch sagen, hier trifft sich der panamesische Geldadel. Schah Reza Pahlavi hat nach seiner Entmachtung im Jahr 1979 einige Monate auf der Insel verbracht.
Hier gab es tatsächlich Perlen. Die spanischen Conquistadores haben sie dem Indianer König Toe abgenommen. Die grösste "Peregina" Perle (31 Karat) ging an Queen Mary of England. Noch heute soll man Perlen kaufen können. Das wollen wir morgen mal erkunden. Im Moment suchen wir eher nach dem modernen schwarzen Gold - nämlich Diesel. Wir brauchen ca. 60 Liter. Auf der Insel soll es eine Tankstelle geben. Aber erst einmal ankommen, den Anker beobachten und die Aussicht geniessen.
Hier gab es tatsächlich Perlen. Die spanischen Conquistadores haben sie dem Indianer König Toe abgenommen. Die grösste "Peregina" Perle (31 Karat) ging an Queen Mary of England. Noch heute soll man Perlen kaufen können. Das wollen wir morgen mal erkunden. Im Moment suchen wir eher nach dem modernen schwarzen Gold - nämlich Diesel. Wir brauchen ca. 60 Liter. Auf der Insel soll es eine Tankstelle geben. Aber erst einmal ankommen, den Anker beobachten und die Aussicht geniessen.
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