Wie heißt doch der schöne Satz: Segeln ist reparieren an den schönsten Plätzen der Welt!
Das heißt so eine rechte Reparatur war das heute nicht. Eine Behandlung des Kartenplotter Stromanschlusskabels mit Kontaktspray brachte die Stromzuführung wieder in Gang, der Wassermacher musste betrieben werden und die Befestigungslaschen für das Dinghi Cover eingeklebt. Es waren insgesamt 10 Stück und bei null Wind eine sehr schweißtreibende Angelegenheit. Hätten wir Wind gehabt, wäre diese Aktion unmöglich gewesen. Gegen Mittag war es geschafft. Nun muss das ganze noch 24 Stunden durchtrocknen und dann können wir das Cover festzurren.
Wir haben uns entschieden, diesen Schutz gleich mit dem AB Beiboot fertig konfektioniert einzukaufen. Viele Segler nähen das selbst. Aber zum einen fehlt der Platz auf dem Boot für eine Nähmaschine samt Zubehör und zum anderen bin ich (Barbara) total unbegabt. Ich kriege noch nicht einmal im Wohnzimmer unter idealen Bedingungen eine gerade Naht hin, geschweige denn die vielen Abnäher, Aussparungen etc.
Montag, 12. Januar 2015
Sonntag, 11. Januar 2015
Taboga
Gegen 9 Uhr gab es kein Halten mehr. Wir wollten los! Leider war der Wind eingeschlafen und so blieb uns nichts anderes übrig, bis zur Insel Taboga (11 sm) zu motoren.Taboga ist das erklärte Lieblingsziel der Panamenios an den Wochenenden. Hier war der Bär los! Ein Sonnenschirm am anderen war zu sehen. Für uns allerdings spielte das keine Rolle, an der Mooring hatten wir unsere Ruhe und genossen ausgiebig unser erstes Bad im kühlen Pazifik.
Gegen 16 Uhr leerte sich die Insel wieder, es kehrte Ruhe ein!
Samstag, 10. Januar 2015
Letzter Tag in Panama City
Heute war unser letzter Tag in Panama City. Noch einmal sind wir durch das Casco Viejo geschlendert und haben das mittelamerikanische Flair genossen.
Danach ging es zum letzten Einkaufen, Obst, Gemüse, etwas Wein und Bier, Käse, eben alles was man auf den Las Perlas nicht bekommen wird.
Die letzte Maschine Wäsche wurde gewaschen, ausgiebig geduscht und anschließend ein Abschiedsbier mit Biggi und Jochen von der SY Flying Dog getrunken.
Ab nun wird es schwierig werden mit der Internet Verbindung. Wir versuchen trotzdem regelmäßig Informationen zu schicken. Unsere Freunde Yvonne und Uwe werden sie in unserem Blog veröffentlichen.


Danach ging es zum letzten Einkaufen, Obst, Gemüse, etwas Wein und Bier, Käse, eben alles was man auf den Las Perlas nicht bekommen wird.
Die letzte Maschine Wäsche wurde gewaschen, ausgiebig geduscht und anschließend ein Abschiedsbier mit Biggi und Jochen von der SY Flying Dog getrunken.
Ab nun wird es schwierig werden mit der Internet Verbindung. Wir versuchen trotzdem regelmäßig Informationen zu schicken. Unsere Freunde Yvonne und Uwe werden sie in unserem Blog veröffentlichen.

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Freitag, 9. Januar 2015
Vorgehensweise für die Panamakanaldurchfahrt (fast) ohne Agenten Stand Januar 2015
Zunächst füllt man das Formular 4405-i aus und schickt es es per email an: optc-ara@pancanal.com. Nach ein paar Stunden kann man unter der Telefonnummer 00507 443-2298 nachfragen, ob alle Informationen vollständig sind. Wenn ja, kann man einen Termin für die Vermessung ausmachen. der Vermesser kommt entweder in die Shelter Bay Marina oder in die Flats (Ankerplatz vor Colon). Tel.: 00507 443-2293
Mit demVermesser sind einige Formulare auszufüllen. Wenn alles fertig ist, bekommt man von ihm die entsprechenden Papiere und eine Nummer. Mit dieser Papieren geht man zur City Bank und zahlt 1875 USD ein - davon erhält man später 891 USD zurück, die Angaben für die Rücküberweisung sind die Bankverbindung und eine evtl. Intermediäre Bank für den US$ Transfer (Hausbank vorher anfragen). Das Geld muss bar einbezahlt werden und die Banknoten dürfen keinerlei Markierungen haben.
Nach der Einzahlung kann man gegen 18 Uhr beim Scheduler Tel 00507 272-4202 anrufen und den Wunschtermin angeben. Der wird meist bestätigt, ist jedoch abhängig, wie groß das Aufkommen der Schiffe zu dem Zeitpunkt ist.
Am Tag unmittelbar vor dem eigentlichen Termin, nochmals telefonisch bestätigen lassen. Gleichzeitig beim Port Captain den Checkout und das Zarpe für das gewünschte Land ausstellen lassen. Gebühren 4,20 US$ und 1,50 US$ sind zu entrichten.
Am Tag unmittelbar vor dem eigentlichen Termin, nochmals telefonisch bestätigen lassen. Gleichzeitig beim Port Captain den Checkout und das Zarpe für das gewünschte Land ausstellen lassen. Gebühren 4,20 US$ und 1,50 US$ sind zu entrichten.
Nun steht der Termin, fehlen nur noch die Tampen und Autoreifen bzw. Fender. Die bekommt man über die Agenten. In unserem Fall Tito Tel.: 00507 646-35009
Titos aktuelle Preise (Jan.2015) sind wie folgt:
20 USD pro Leine
3 USD pro Reifen
75 USD pro Linehandler
Bei der Rückgabe der Leinen und Fender im Balboa Yacht Club werden 1$/Teil an den Lancha Fahrer bezahlt.
Bei der Rückgabe der Leinen und Fender im Balboa Yacht Club werden 1$/Teil an den Lancha Fahrer bezahlt.
Falls man nach Galapagos will kann man von ihm ein Fumigato Zertifikat für 25 USD bekommen.
Donnerstag, 8. Januar 2015
Panama Kanal
Am Montag haben wir unsere Balimara noch mit 8 Autoreifen und 4 langen Leinen "aufgerüstet", schön sieht es zwar nicht aus, aber es ist zweckmässig.Dienstag gegen 13:00 Uhr fuhren wir mit unseren drei Linehandlern Jessica, Noel und Ray bei steifem Wind über die Bucht zu den "Flats", der verabredete Treffpunkt für die Übernahme des Advisors. Richie kam dann auch, allerdings mit 2 Stunde Verspätung, das sollte nicht die einzige Wartezeit sein. Unser Termin 16:00 Uhr war bereits verstrichen, wir bekamen einen neuen für 17:00 Uhr und fuhren bis zur ersten Gatunschleuse. Nach einer weiteren Stunde warten auf der Stelle bei heftigem Wind, der uns immer wieder wegdrückte, kam endlich der Frachter, der vor uns einfahren sollte und es begann der "Aufstieg" durch die 3 Schleusen. Gegen 21:00 waren wir endlich an der Festmachertonne im Gatunsee. Die Mannschaft war hungrig und konnte mit einer grossen Portion Tortellini vorm Verhungern bewahrt werden.
Mittwoch 06:00 Uhr kam Jose, der neue Advisor an Bord und wir fuhren durch Gatunsee und Culebra Cut bis zur Pedro Migel Schleuse, Ortszeit 13:31 Uhr stand auf dem Schleusenplan, und ihr glaubt nicht, was passierte, wir mussten bis 15:00 Uhr auf die Einfahrt warten, natürlich wieder bei viel Wind, bis endlich der Autotransporter, der beim Abwärtsschleusen hinter uns einfährt, auftauchte.
So kam es dazu, dass wir gute zwei Stunden später aus der letzten Miraflores Schleuse in den Pazifik konnten und die meisten vor ihrem PC schon aufgegeben hatten. (In D war es bereits 22:00 Uhr)
Wir hatten Glück mit unseren Advisern, beide nett, besonnen und sehr kompetent.
Es war eine sehr gute Passage. Trotzdem waren wir froh, dass wir schon zweimal zuvor durch den Panama Kanal gefahren sind und es richtig genießen konnten. Bei diesem Mal waren wir doch sehr angespannt und der Adrenalinspiegel war am Anschlag.
Als wir dann am späten Nachmittag zu unserer Boje im Balboa Yacht Club kamen, wurden wir von unseren alten Bekannten begrüßt. SY Nirwana Now, SY Ilanga und SY Flying Dog liegen ganz in unserer Nähe. Wir waren hundemüde, nach diesem langen, anstrengenden Tag. Harald und Live (SY Ilanga) haben ihre Probleme mit der Elektrik lösen können und werden morgen zum dritten Mal in Richtung Costa Rica aufbrechen. Deshalb aktivierten wir unsere letzten Reserven, machten uns landfein und die Abschiedsparty konnte beginnen.





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