Sonntag, 22. November 2015

Von New Plymouth nach Wellington

Wie abwechslungsreich die Landschaft ist. Wir genießen jeden Kilometer. Zwei Mal haben wir unterwegs angehalten. Der erste Stopp war in Wanganui, einer wunderschönen Kleinstadt mit vielen historischen Gebäuden.
Den zweiten Stopp machten wir in Foxton. Wir staunten nicht schlecht, als wir plötzlich vor einer holländischen Mühle standen. In der Mühle gab es holländische Lebensmittel zu kaufen. Nun haben wir in unserem Gepäck Pfeffernüsse und Spekulatius. Weihnachten kann kommen.

Am frühen Nachmittag kamen wir in Wellington, der Hauptstadt Neuseelands an. Der erste Eindruck ist sehr gut. Unser B&B haben wir schnell gefunden. Von unserem Zimmer haben wir einen grandiosen Ausblick auf die Cook Strait, die Meerenge, die Nord- und Südinsel voneinander trennt. Da geht es windmäßig heute richtig zur Sache.


 

 

 



Samstag, 21. November 2015

Umgebung von New Plymouth

Immer mehr klarte es heute auf. Endlich konnten wir uns mal wieder im Freien bewegen. Den Plan, das hiesige Kunstmuseum zu besuchen, gaben wir schnell auf. Zu groß war unser Bedürfnis, draußen zu sein. Das Gesehene mit Worten zu beschreiben, ist schwierig. Wir denken, die Bilder sprechen für sich selbst.
 

 

 

 

 

 

 




Freitag, 20. November 2015

Weiterreise nach New Plymouth

Während der Fahrt wird uns noch einmal ganz bewusst, schnell von einem Ort zum Anderen kommen in Neuseeland geht gar nicht. Wir müssen uns einfach die Zeit nehmen.

Wir sind an unendlichen Weiden mit Schafen und Rindern vorbeigefahren. Daß es so viele unterschiedliche Grüns gibt, haben wir bisher auch noch nie gesehen. Leider regnet es seit zwei Tagen fast ununterbrochen. Es kann also nur noch besser werden!



Donnerstag, 19. November 2015

Die Glühwürmchenhöhle in Waitomo

Alles ist hier gut organisiert, um dem Ansturm der Besucher gerecht zu werden. Zu Fuß geht es mehrere Ebenen nach unten. Eine kundige Führerin erklärt die Geschichte der Höhle und zeigt besonders schöne Stalaktiten und Stalagmiten. Im "Dom" sehen wir sogar ein orgelähnliches Gebilde. Wir Besucher werden aufgefordert ein Lied zu singen. Ein Besucher benutzt das als Liebeserklärung: I just called to say I love you! Ein deutscher Mann singt ein Kirchenlied. Danach werden wir gebeten still zu sein. Wir tauchen in die Welt der Glühwürmchen ein. Dabei handelt es sich um Larven, die klebrige Fäden produzieren und mit ihrem Leuchten Insekten anlocken. Die sie dann verspeisen. Nach 7 bis 9 Monaten schlüpfen dann die Fliegen. Diese haben keine Fressorgane, leben nur wenige Tage, um sich zu reproduzieren und der Prozess beginnt von neuem.  Dann besteigen wir die Boote. Es herrscht absolute Stille. Überall an der Decke leuchten die Glühwürmchen. Es ist fantastisch. So muss sich Orpheus in der Unterwelt gefühlt haben.

Leider ist es aus Rücksicht auf die Glühwürmchen verboten, in der Höhle Bilder zu machen. Deshalb nur ein Foto vom Ausgang.

 

Mittwoch, 18. November 2015

Waitomo

Wie versprochen, holte uns der Taxifahrer pünktlich ab und brachte uns zur Autovermietung Lucky Rental in der Nähe des Flughafens. Die Formalitäten waren schnell erledigt und los ging es in Richtung Süden - erste Station Waitomo, das kommt aus der Maori Sprache und bedeutet Wasserhöhle. Hier gibt es ein weitverzweigtes Höhlengebiet mit Wasseradern, sehr schönen Tropfsteinformationen und Glühwürmchen.
Leider sind die Nebenstraßen zum Teil nicht all zu gut bzw. werden gerade ausgebaut, so dass die Fahrt etwas länger dauerte. Der Linksverkehr ist etwas gewöhnungsbedürftig, nach dem wir das letzte Mal vor 7 Jahren auf Guernsey links gefahren sind.

Die Höhlen werden wir uns morgen in Ruhe ansehen.

Unser Hotel wurde 1908 erbaut. Es ist wunderschön, seinem Charme können wir uns nicht entziehen. Wir wurden ganz herzlich von Linda begrüßt, einer jungen Frau aus Rottweil die gerade ein Auslandsjahr Work and Travel begonnen hat.

Am Abend, beim Apero an der Bar, kamen wir mit Einheimischen ins Gespräch und wurden mit vielen Tips für Ausflüge in der Umgebung und zur Südinsel versorgt.