Donnerstag, 22. Januar 2015

5. Tag auf See

Weit und breit kein Wind! Das Meer ist spiegelglatt und wir motoren. Das Brummgeraeusch geht uns auf den Wecker, aber was sollen wir tun? Die Segel schlagen und die Gegenstroemung laesst uns auf der Stelle stehen. Wir ertragen es machen das Beste draus. Das heisst wir lesen. Manfred das Buch ueber Charles Darwin, ich hoere Sebastian Fitzeks Passagier 23 - sehr zu empfehlen!
Gemeinsam schmoekern wir im Reisefuehrer Ecuador von Volker Feser erschienen im Michael Mueller Verlag - alle Inseln sehr gut beschrieben!

Zwischendurch trocknen wir den Waescheberg. Wir hatten in der Nacht Bergfest!Unser Etmal war heute 126 sm. Die Stimmung an Bord ist bestens!

Mittwoch, 21. Januar 2015

4. Tag auf See

Den ganzen Tag ziehen schwere Regenfaelle ueber uns hinweg. Wir sind nass bis auf die Knochen. Nicht nur wir, auch im Schiff ist jede Menge Feuchtigkeit. Es sieht aus wie in einer Grosswaescherei. Wir haben bis zu 30 Knoten Wind. Im Schiff fuehlt es sich an, wie in einem Betonmischer. Wir sind so erschoepft, dass uns noch nicht einmal das Risotto schmeckt. Wir haben Besuch von Moewen, die es sich auf der Solaarpanele gemuetlich machen und alles vollsch..., aber der Regen waescht alles wieder ab. Am Abend beruhigt sich die Situation, aber wir muessen den Motor starten. Der laeuft nun seit 11 Stunden und immer noch kein Windhauch zu erkennen. Dafuer hatten wir in der Nacht Bergfest und ein Etmal von 126 sm. Unsere derzeitige Position ist 02 13,116 N 083 31,892 W. Wir hoffen, dass Petrus ein Einsehen mit uns hat, die Wolken verscheucht und uns moderaten Wind aus der richtigen Richtung schickt.

Dienstag, 20. Januar 2015

3. Tag auf See
Tatsaechlich dreht der Wind wie ein Brummkreisel. Wir sind den ganzen Tag beschaeftigt, die Balimara den veraenderten Bedingungen anzupassen. Wir schaffen ein Etmal von 122 sm. Fischlein beiss - immer noch Fehlanzeige. Sushi bleibt eine Wunschvorstellung. Dafuer gibt es Currywurst - war auch lecker!

Sonntag, 18. Januar 2015

2. Tag auf See

Der Wind ist immer noch gut. Das Meer allerdings immer noch sehr konfus. Wir meckern nicht, denn auch heute haben wir ein Etmal von 128 sm geschafft. In der Nacht fuhren wir an der Schiffahrtslinie von und nach Panama entlang. Insgesamt 7 Schiffe koennen wir in der Nacht ausmachen. Gegen 20:30 Uhr schlief der Wind ein. 4 Stunden mussten wir motoren, was nicht schlecht war, denn wir konnten in der Zeit unseren Wassermacher anwerfen. Gegen Mitternacht kam wieder Wind auf und wir konnten die Segel wieder setzen. Leider sehen die Wetternachrichten fuer die naechsten Tage nicht so berauschend aus. Der Wind soll auf SuedWest drehen, also genau in die Richtung wohin wir wollen. Aber im Moment laeuft es gut und wir versuchen so viele Meilen wie moeglich in Richtung Galapagos hinter uns zu bringen. Noch liegen ca. 600 sm vor uns! Die Stimmung an Bord ist gut.

1. Tag auf See


Gegen 7:30 Uhr sind wir fertig und dann haelt uns nichts mehr. Noch am Ankerplatz setzen wir das Gross. Als wir aus der Bucht herausfahren, sehen wir zum ersten Mal die beruehmte schwarze Finne. Ein Hai schwimmt direkt neben uns! Was fuer ein Start. Spaeter sehen wir auch einige Delfine, die mit uns schwimmen. Wir kommen gut voran. Unser Etmal ist 123 sm, was fuer unsere Verhaeltnisse sehr gut ist. Noch warten wir auf die sanften, wiegenden Wellen des Pazifik, denken jedoch, dass sie sich einstellen, sobald wir aus der Bucht von Panama heraus sind.
Schiffsbegegnungen sind keine zu verzeichnen, aber dafuer muessen wir zwei riesigen Baumstaemmen ausweichen. Gut, dass es am Tag war. Keiner kommt in der Nacht so recht zur Ruhe, da die Balimara sich hin und her wirft.