Freitag, 5. Oktober 2012

Oriental, North Carolina

Unsere Nachbarn am Steg schnattern so vor sich hin.

Oriental ist angeblich die Segelhochburg in North Carolina, es soll hier mehr Segelboote als Einwohner geben. Es ist schon so, dass es hier auffallend viele Segelboote im Vergleich zu Motorbooten gibt. Was hier noch ins Auge springt sind die vielen "Shrimper". Die sind ähnlich den uns bekannten Krabbenkuttern aber meist zwei bis dreimal so groß, wir sind halt in Amerika, da ist alles größer. Von hektischer Betriebsamkeit ist hier nichts zu spüren, es geht beschaulich zu.
Shrimper

Unsere Fahrt hier her verlief sehr geruhsam und so konnten wir endlich unseren Autopiloten neu kalibrieren, er tut es! Das war überfällig und hat endlich nach zwei Jahren und neuer Steuereinheit geklappt.
er läuft!

Landhausidylle




Donnerstag, 4. Oktober 2012

Campbell Creek / Pamlico River

Über den Alligator River - Pungo River Canal sind wir in den Pamlico River gelangt. Endlich konnten wir auch ein paar Streckenabschnitte segeln, das tat richtig gut. Bis Oriental sind es nur noch ca. 15 sm. Dort wollen wir ein paar Tage bleiben. Es soll ein nettes Städtchen mit einer großen Shrimp-Flotte sein. Die Shrimps wären dort auch super lecker - das wollen wir direkt ausprobieren.
Bilder vom Kanal:



Mittwoch, 3. Oktober 2012

Tuckahoe Point / Alligator River

Wo um Himmels Willen ist das denn, werdet ihr euch fragen. Wir sind hier im Out of Nowhere. Die Outer Banks sind nicht weit weg. Rund herum nur Natur. Heute sind wir mit vielen Seglern im Pulk gefahren. Einige liegen hier auch vor Anker. Die Armada zieht der Sonne entgegen. Obwohl wir nur ca. 200 sm südlich von Annapolis sind ist der Wind hier warm und mild. Kein Vergleich zu den empfindlich kalten Nächten im Norden. Die Fleecejacken bleiben im Schrank ein T-Shirt reicht.
Leider ist die Verbindung heute ziemlich schwach, so dass wir keine Bilder von diesem Ankerplatz hochladen konnten. Die kommen morgen oder übermorgen, wenn wir wieder besseres Internet haben - Versprochen!



Dienstag, 2. Oktober 2012

Noch einen Tag in Coinjock

Beim Wettercheck heute früh sah der Radar nicht besonders vielversprechend aus. Eine Gewitterfront jagt die andere, begleitet von heftigen Regenfällen. Da unsere Versicherung es nicht erlaubt aufgrund der Hurrikans, vor dem 15.11. nach Florida zu reisen, haben wir also noch viel Zeit. Also warum nicht einen Tag hier in Coinjock bleiben, im Schiff kruschteln (für alle nicht Badener aufräumen) und ein paar längst fällige Arbeiten erledigen oder auch einfach nur abhängen.
am Steg
das Restaurant
Das ist nicht unsere Marina, die schien uns nicht so vertrauenserweckend

Montag, 1. Oktober 2012

Coinjock / North Carolina

Im "Great Bridge Lock"
Irgendwie war unsere Nacht unruhig. Wir hatten den Wecker nicht gestellt, aber spätestens um 7:30 Uhr war Abfahrt um den Rhythmus der ganzen Schleusen- und Brückenöffnungszeiten mitzubekommen. Aber wir sind rechtzeitig losgekommen und im Pulk von 5 weiteren Motorbooten in den ICW gestartet.
Allerdings scheinen die Motorbootfahrer nicht unbedingt die Schwierigkeiten eines Segelbootes zu kennen. So hat einer uns in einer engen Brückendurchfahrt überholt. Wir kamen ziemlich ins Schwanken und nur die gute Reaktion von Manfred hat uns davor gerettet, am Brückenpfeiler hängen zu bleiben. Die ganze Aktion hat ihm sowieso nichts gebracht, da er vor der nächsten Brücke auch wieder warten musste.

Egal, wir haben in jedem Fall die Fahrt genossen. Nun sind wir inmitten einer kleinen Ansiedlung, rund herum dichte Laub- und Nadelwälder. Hier riecht es wie im Schwarzwald!
Abendstimmung in Coinjock