Donnerstag, 5. Juli 2012

Martha's Vineyard - Lake Tashmoo

Wir segeln in Tidengewässern, das heißt manchmal früh aufstehen, so wie heute, um die richtige Tide zu erwischen. Unsere heutige Strecke war nur 16 sm lang und so kamen wir schon um 9 Uhr im Lake Tashmoo an. Unterwegs schlug das Seglerherz höher, wir hatten nur mit Vorsegel bis zu 9 Knoten auf der Logge - okay, war ein wenig geschummelt, da die Strömung mit uns lief.





Auf der Suche nach dem geeigneten Ankerplatz
muss erst mal der Grill angeworfen werden.
Man könnte ja zwischendurch verhungern.

Mittwoch, 4. Juli 2012

Besucher


Gestern Abend konnten wir am Horizont die Feuerwerke sehen, das war ein schönes Bild. Hier auf der Insel feiert man mit einem Umzug durch die Gemeinde. Wir hören das Gehupe der geschmückten Golfcarts und können auch ein paar davon an Land ausmachen. Wir respektieren, dass die Gemeinde diesen Tag unter sich feiern will und bleiben auf dem Boot.
Da klopft Claude von dem Catamaran Cénou an. Er ist Franzose mit amerikanischem Pass und mit einer deutschen Frau verheiratet. Wir reden über dies und das und bekommen von ihm ein paar wertvolle Tipps.
Am frühen Nachmittag klopfen Nina und Adrian von der Segelyacht Dolphin an. Sie wollen sich nach unserm Windgenerator erkundigen und erzählen uns, dass sie den Winter auf den Bahamas verbringen wollen. Ab September fahren sie Richtung Süden wie wir. Da werden wir uns sicherlich noch ein paar mal treffen. Auch sie haben wertvolle Informationen über Ankerplätze hier in der Gegend. Das ist echt toll. Ein paar davon haben wir uns angesehen und werden sie auch ansteuern.
Wir sind immer wieder erstaunt, wie freundlich wir hier behandelt werden und wie nett die Menschen zu uns sind. Das werden wir sicherlich in der Karibik vermissen.
Übrigens, wenn hier einer von Bord geht, dann bleibt das Schiff offen, keiner schließt ab. Auch die Dinghis werden einfach so am Pier angebunden. Auch das werden wir uns wieder abgewöhnen müssen, wenn wir in Richtung Karibik segeln.



Dienstag, 3. Juli 2012

Am Ankerplatz lebt es sich gut

 Am Morgen liefen die Traditionssegler alle aus und ein Teil der Segler ging Anker auf. Diese Gelegenheit ließen wir uns nicht entgehen und legten von der Mooring ab um unseren Anker auszubringen.
Die Insel ist recht überschaubar, ein Spaziergang auf den höchsten "Berg" ist sehr lohnenswert, das Panorama ist einmalig. Da kommen schon Gedanken auf, zB. warum fährt man überhaupt in die Karibik, hier ist es doch viel schöner. Leider ist die Saison sehr kurz, 3 Monate mehr nicht.

Man merkt, dass Cuttyhunk schon zu Massachusetts gehört ( Bee Gees ) Hippies werden hier besonders behandelt.

Der Abend begann mit Austern satt, direkt aus den umliegenden Gewässern der Insel, absolut köstlich. Eine schwimmende "Raw Bar" fährt durch die Lagune direkt zu den Anker- und Mooringliegern und verkauft diese Köstlichkeiten. Leider können wir keine per eMail oder Blog an Euch, liebe Leser, weitergeben.




Montag, 2. Juli 2012

Cuttyhunk Island

Gerade sind wir hier in Cuttyhunk angekommen. Leider konnten wir heute nur eine Stunde segeln. Danach war das Meer aalglatt und wir mussten die restliche Strecke motoren. Aber ihr dürft raten, kaum am Ankerplatz angekommen briste der Wind auf - manchmal ist es echt zum Verrückt werden.
Der größte Teil der Bucht ist mit Mooring Bojen ausgelegt, es gibt nur ganz wenig Fläche zum Ankern. An diesem Ankerplatz liegen derzeit 8 kleine Traditionssegler und es scheinen immer mehr zu kommen. Wir liegen an einer Mooring mit direktem Blick auf die "alten Damen" und genießen die Aussicht.
Blinder Passagier



Sonntag, 1. Juli 2012

Block Island lässt uns nicht los!

Wir sind noch immer auf Block Island, aber nur weil es uns hier so gut gefällt. Klares Wasser, Schwimmen, Lesen, einfach mal das genießen, worauf wir uns die ganze Zeit gefreut haben. Es ist zu schön hier, um gehetzt weiter zu segeln.
Heute haben wir noch einmal einen Dingi Ausflug gemacht. Dabei sind wir aber ziemlich nass geworden, aber das müssen Segler abkönnen. Zuvor gab es in der Kneipe einen leckern Lobstersalat mit kühlem Bierchen.